Edgar Ehses wird am 23. Mai 1894 in Trier geboren.
Als Freiwilliger geht er in den ersten Weltkrieg, den er als
Frontsoldat unversehrt übersteht.
Ab 1919 besucht er die Malklasse der Kunst-gewerbeschule seiner
Heimatstadt. Nach einem weiteren Studium an der Düsseldorfer
Akademie übersiedelt Ehses nach Berlin, dem Zentrum der modernen
Kunst in Deutschland.
Der Nationalsozialismus unterbricht sein Schaffen. Er überlebt mit
Modeentwürfen. Aus dem ausgebombten Berlin kehrt er nach Trier
zurück. Der Krieg hat sein Frühwerk fast vollständig vernichtet.
1948 nimmt ihn die "Neue Berliner Gruppe" auf. Edgar Ehses engagiert
sich in seiner Epoche in weiteren, wichtigen künstlerischen
Bewegungen. 1963 findet eine große Präsentation seiner Werke in
Trier statt. Nach seinem Tod widmen sich Ausstellungen im
Wiesbadener Kunstverein und im Heidelberger Kunstkabinett seinem
Schaffen. Edgar Ehses ist in Vergleich mit Bissier, Baumeister oder
Miró zu setzen. Seine Arbeiten behalten bis in die Schlussphase
seines Werkes ihren hohen und konsequenten künstlerischen Ausdruck.
Edgar Ehses verstirbt am 13. Januar 1964 in Wiesbaden.
Die Werkpräsentation in der Badexpo fand
vom 13. November 2008 bis 10. Februar 2009 statt.